Vizemeister der Herzen – Prochnau/Henrichs bei DM auf Platz 18

(Berlin, 1.8.21) Bei der Deutschen Meisterschaft U17 in Berlin war der Heidelberger TV mit zwei Teams vertreten: Kilian Köble & Lukas Fischer landeten am Ende auf Platz 29, Pit Henrichs landete mit seinem Partner Stephan Prochnau (MTV Ludwigsburg) auf Platz 18.

In der Gruppenphase konnten gelang Kilian und Lukas direkt ein Überraschungssieg gegen den Meister aus Sachsen: in einem umkämpften Spiel sicherte sich das extrem Junge Team (14 u. 16 Jahre) den ersten Sieg gegen Junghans/Thielow (Leipzig) und damit Platz 2 in der Gruppenphase. In den folgenden Spielen präsentierten sich die beiden Abwehrspieler
stets auf Augenhöhe mit der älteren und athletisch überlegenen Konkurrenz, konnten aber die hart erkämpften Chancen am Ende nicht nutzen. Nach der Niederlage gegen die Bundespokal-Sieger Severloh/Tepp (Kiel) in der Gruppenphase ging es in der Zwischenrunde gegen Wehner/Dömeland (Dresden). Im zweiten Satz erkämpften sich Kilian und Lukas sogar einen Satzball, konnten diesen aber nicht nutzen. So mussten sie am Samstag im „Looserbaum“ um Platz 17-29 spielen. Gegen Kaufmann/Porsch (Freigericht) taten sich die beiden noch schwer und mussten eine 0:2 Niederlage hinnehmen. Gegen die Brandenburger Robbel/Tyws (Netzhoppers/Potsdam) entwickelte sich ein dramatisches Dreisatz-Spiel, in dem einige unglückliche Ballwechsel am Ende das 1:2 besiegelten. Damit endete das Turnier für Kilian und Lukas auf Platz 29. Die guten Leistungen lassen aber für die kommenden Jahre auf bessere Platzierungen hoffen – Kilian darf noch zweimal bei der U17 an den Start gehen.

Etwas besser schlugen sich Pit und sein Partner Stephan vom MTV Ludwigsburg. Im ersten Gruppenspiel konnten sie gegen Dornauf/Forschner vom TV Rottenburg lange mithalten, mussten sich aber im dritten Satz knapp geschlagen werden. Im zweiten Gruppenspiel ging es dann gegen die Oldenburger Kreike/Mollenhauer um Platz 3 in der Gruppe. In einem hitzigen und engen Spiel setzte sich am Ende die Qualität der Heidelberger durch und damit den Einzug in die Zwischenrunde.
Hier konnten die beiden aber nicht an die Leistungen aus der Gruppenphase anknüpfen und fanden nie richtig ins Spiel. So ging es nach einer klaren 0:2 Niederlage ebenfalls in den „Looserbaum“ um Platz 17-29. Im ersten Spiel gegen die Mainzer Morgenroth/Pop lief es wieder besser – Pit und Stephan dominierten nahezu nach belieben und sicherten sich ein klares 2:0. Auch die Berliner Opitz/Ritter fielen dem ausgeklügelten Matchplan von Trainer Bastian Ditschmann mit einem klaren 2:0 zum Opfer. Im dritten Spiel ging es dann gegen die Südbadener Schmalfuß/Urban (Freiburg). In einem eng umkämpften Spiel funktionierte der Matchplan immer besser und Pit/Stephan sicherten sich einen knappen 2:1 Sieg.
Am Sonntag standen sie damit im Halbfinale des „Looserbaums“ gegen die Hamburger Hofmann/Saß. „Da hat Pit losgelegt wie die Feuerwehr“, zeigte sich Trainer Ditschmann zufrieden über den ungefährdeten 2:0 Sieg. Der sicherte auch den Einzug ins „Finale der Herzen“ um den 18. Platz. Hier ging es wieder einmal gegen die Freiburger, diesmal gegen das Team Güttel/Schöpsdau. Leider konnten Pit und Stephan im letzten Spiel nicht mehr an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen und mussten sich klar mit 0:2 geschlagen geben. So ging die „Goldene Kaffeetasse“ in diesem Jahr an die FT Freiburg, den Heidelbergern blieb mit Platz 18 nur der Titel „Vizemeister der Herzen“.

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